Unsere gesamten Leistungen für Sie
Kassenärztliche Leistungen
Präoperative kardiologische Diagnostik bei Risikopatienten
Für Patientinnen und Patienten mit bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen – z. B. koronarer Herzkrankheit (KHK), Herzinsuffizienz, nach Herzinfarkt oder Schlaganfall – ist vor größeren operativen Eingriffen eine gezielte kardiologische Risikoabschätzung sinnvoll und häufig medizinisch notwendig. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Operateur oder Hausarzt.
Ziel ist es, mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen, das perioperative Risiko besser einzuschätzen und die Sicherheit während und nach der Operation zu erhöhen.
In der Regel wird diese Diagnostik bei entsprechender Grunderkrankung und medizinischer Indikation von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen und kann mit einer einmaligen Vorstellung geleistet werden.
Unser präoperative Diagnostik umfasst in der Regel :
- Ausführliche Anamnese, ggf. inklusive Medikamentenanalyse
- Fokussierte körperliche Untersuchung
- Ruhe-EKG (12-Kanal)
- Echokardiographie zur Beurteilung der Herzfunktion
- Ggf. Laboruntersuchungen, je nach Fragestellung, u. a.:
- Blutbild
- Elektrolyte
- Nierenwerte (Kreatinin, eGFR)
- Schilddrüsenwert (TSH)
- ggf. kardiale Marker (BNP, Troponin) und Gerinnungswerte
Wir erstellen eine fundierte kardiologische Einschätzung zur Operationsfähigkeit.
Bitte vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin, wenn bei Ihnen ein geplanter Eingriff bevorsteht und eine kardiologische Abklärung empfohlen wurde. Wir beraten Sie gern.
Moderne Echokardiographie – Herzdiagnostik auf dem neuesten Stand
In unserer Praxis bieten wir Ihnen eine hochauflösende Echokardiographie mit modernster Technik – inklusive Strainanalyse, Gewebedoppler uvm..
Diese fortschrittliche Ultraschalluntersuchung des Herzens ermöglicht eine präzise Beurteilung von:
- Herzgröße und Pumpfunktion
- Herzklappen und Durchblutung
- Frühzeichen einer Herzschwäche (z. B. durch Strainanalyse)
- Bewegungsstörungen der Herzwand
Mit der Gewebedoppler-Technik und der Strainanalyse erfassen wir selbst subtile Veränderungen der Herzfunktion – oft noch bevor Beschwerden auftreten.
Schnell, schmerzfrei und aussagekräftig – so erhalten Sie Klarheit über Ihre Herzgesundheit.
Sprechen Sie uns gerne an für weitere Informationen oder einen Termin!
Langzeitblutdruckmessung – Ihre Werte im Blick, rund um die Uhr
Die Langzeitblutdruckmessung ist ein wichtiges Diagnoseverfahren, das dabei hilft, Ihren Blutdruck über einen Zeitraum von 24 Stunden hinweg genau zu erfassen. Anders als bei der einmaligen Messung in der Praxis, ermöglicht dieses Verfahren eine realistische Einschätzung Ihrer Blutdruckwerte im Alltag – bei der Arbeit, in der Freizeit und während des Schlafs.
Wann ist eine Langzeitblutdruckmessung sinnvoll?
Eine 24-Stunden-Blutdruckmessung wird insbesondere empfohlen bei:
- Verdacht auf Bluthochdruck (Hypertonie)
- Abklärung von auffälligen Praxiswerten („Weißkittelhypertonie“)
- Kontrolle der Wirksamkeit einer Blutdruckmedikation
- Bluthochdruck nur nachts oder unter Belastung
- Unklaren Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Herzklopfen
So läuft die Messung ab
- Sie erhalten ein kleines, tragbares Blutdruckmessgerät mit Manschette, das Sie für 24 Stunden am Körper tragen.
- Das Gerät misst tagsüber in regelmäßigen Abständen (z. B. alle 15–30 Minuten) und nachts seltener (z. B. alle 30–60 Minuten) automatisch Ihren Blutdruck.
- Sie führen während der Messung ein Protokoll über Ihre Aktivitäten, Schlafzeiten und eventuelle Beschwerden.
- Am Folgetag bringen Sie das Gerät zurück in unsere Praxis. Die Daten werden ausgewertet und in einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen besprochen.
Was sollten Sie beachten?
- Tragen Sie während der Messung bequeme Kleidung, die das Tragen der Manschette erleichtert.
- Halten Sie während der Messung den Arm ruhig, um genaue Ergebnisse zu erhalten.
- Vermeiden Sie übermäßige körperliche Anstrengung, es sei denn, sie gehört zu Ihrem normalen Alltag.
- Duschen oder Baden ist während der Messung leider nicht möglich.
Ihr Vorteil: Frühzeitige Erkennung – gezielte Behandlung
Mit der Langzeitblutdruckmessung erhalten wir ein umfassendes Bild Ihrer Blutdrucksituation – und können so gezielt behandeln, bevor es zu Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall kommt.
Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne!
Fahrradergometrie
Was ist eine Fahrradergometrie?
Die Fahrradergometrie, auch als Belastungs-EKG oder Stress-EKG bezeichnet, ist ein Verfahren zur Untersuchung der Leistungsfähigkeit des Herzens unter körperlicher Belastung. Bei diesem Test wird der Patient auf einem speziellen Ergometer (Fahrrad) sitzend oder stehend in die körperliche Anstrengung versetzt, während gleichzeitig die Herzaktivität über ein Elektrokardiogramm (EKG) überwacht wird. Ziel des Tests ist es, eventuelle Herzerkrankungen zu diagnostizieren oder die Funktion des Herzens zu überprüfen.
Warum wird eine Fahrradergometrie durchgeführt?
- Die Fahrradergometrie wird häufig eingesetzt, um:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu diagnostizieren, wie z.B. koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck.
- Den Schweregrad einer bekannten Herzkrankheit zu beurteilen.
- Den Erfolg einer Behandlung oder Therapie zu überwachen.
- Hinweise auf Durchblutungsstörungen im Herzen zu erhalten, die bei Ruhe-EKGs nicht sichtbar sind.
Ablauf der Untersuchung
1. Vorbereitung:
- Zu Beginn wird Ihnen ein EKG angelegt, um die elektrische Aktivität Ihres Herzens zu messen.
- Eventuell werden auch Blutdruckmessungen durchgeführt.
- Der Test erfolgt meist in bequemer Kleidung, die keine Einschränkung für das Fahrradfahren darstellt.
2. Der Test:
- Sie treten auf einem Ergometer (Fahrrad) in gleichmäßigen Intervallen stärker in die Pedale.
- Die Belastung wird schrittweise gesteigert, und dabei werden regelmäßig Ihre Herzfrequenz, der Blutdruck und das EKG überwacht.
- In der Regel wird die Belastung so lange erhöht, bis ein bestimmtes Ziel erreicht ist, z. B. eine maximale Herzfrequenz oder eine vom Arzt festgelegte Zeit.
3. Nach dem Test:
- Nachdem Sie die maximale Belastung erreicht haben oder der Test aus anderen Gründen beendet wird, erfolgt eine kurze Erholungsphase, in der weiterhin EKG und Blutdruck gemessen werden.
- Der Arzt wertet die Daten aus und bespricht mit Ihnen das Ergebnis.
Mögliche Risiken und Nebenwirkungen
Die Fahrradergometrie ist in der Regel eine sehr sichere Untersuchung. Es gibt jedoch einige wenige Risiken, wie:
- Herzrhythmusstörungen: In sehr seltenen Fällen kann es während des Tests zu Herzrhythmusstörungen kommen.
- Blutdruckabfall oder -anstieg: Der Blutdruck kann während des Tests ansteigen oder sinken.
- Unwohlsein oder Erschöpfung: Da es sich um eine Belastung handelt, können einige Patienten vorübergehend müde oder erschöpft sein.
Falls Sie während des Tests Beschwerden wie Schmerzen in der Brust, Schwindel oder Atemnot verspüren, informieren Sie bitte sofort den behandelnden Arzt oder das medizinische Personal.
Wichtige Hinweise vor dem Test
- Medikamenteneinnahme: Informieren Sie den Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen, da einige Medikamente den Test beeinflussen können.
- Ernährung: Es wird empfohlen, vor dem Test keine großen Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Trinken Sie ausreichend, aber vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke kurz vor dem Test.
- Kondition: Eine gewisse Grundfitness ist vorteilhaft, aber auch wenn Sie körperlich nicht sehr aktiv sind, kann der Test durchgeführt werden.
Wann sollte die Fahrradergometrie nicht durchgeführt werden?
In einigen Fällen ist der Test möglicherweise nicht ratsam, z. B. wenn Sie an bestimmten schweren Erkrankungen leiden, wie:
- Akuten Herzinfarkt
- Akuten Entzündungen des Herzmuskels
- Akute Herzinsuffizienz
- schwerer Angina Pectoris (Brustkorbdruck bei geringster Anstrengung)
In solchen Fällen wird der Arzt Ihnen alternative Untersuchungen empfehlen.
Fazit
Die Fahrradergometrie ist eine effektive und häufig eingesetzte Methode zur Überprüfung der Herzkreislauffunktion unter Belastung. Sie hilft Ärzten, fundierte Diagnosen zu stellen und geeignete Behandlungsstrategien zu entwickeln. Der Test ist in der Regel gut verträglich und gibt wertvolle Informationen über die Leistungsfähigkeit Ihres Herzens. Bei Auffälligkeiten ergibt sich in der Regel die Notwendigkeit für weitere Untersuchungen.
Fragen?
Wenn Sie noch Fragen zur Fahrradergometrie haben oder unsicher sind, ob der Test für Sie geeignet ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Dieser wird Ihnen alle offenen Fragen beantworten und Sie bestmöglich auf die Untersuchung vorbereiten.
Speicher-EKG (Langzeit-EKG)
Was ist ein Speicher-EKG?
Ein Speicher-EKG, auch Langzeit-EKG genannt, ist ein Verfahren zur kontinuierlichen Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Herzens über einen längeren Zeitraum. Im Gegensatz zu einem normalen EKG, das nur wenige Minuten dauert, zeichnet das Speicher-EKG die Herzströme über Stunden oder Tage hinweg auf. Das Verfahren hilft dabei, Herzerkrankungen oder Auffälligkeiten im Herzrhythmus zu erkennen, die nur gelegentlich auftreten und bei einer einmaligen Untersuchung möglicherweise nicht erfasst werden.
Warum wird ein Speicher-EKG durchgeführt?
Das Speicher-EKG wird in verschiedenen Situationen eingesetzt, um folgende Fragen zu beantworten:
- Unregelmäßigkeiten im Herzrhythmus: Wenn Sie Symptome wie Herzstolpern, Schwindel, Ohnmachtsanfälle oder unerklärliche Beschwerden haben, die möglicherweise mit einer Störung des Herzrhythmus zusammenhängen.
- Diagnose von Arrhythmien: Um die Ursache von häufigen oder schwerwiegenden Herzrhythmusstörungen zu identifizieren.
- Überprüfung von Herzkrankheiten: Zum Beispiel bei Verdacht auf Vorhofflimmern, Tachykardien (zu schnelles Herzklopfen) oder Bradykardien (zu langsames Herzklopfen).
- ·Überwachung nach einer Herzoperation oder Behandlung: Um sicherzustellen, dass die Herzfunktion nach Eingriffen stabil bleibt.
Ablauf des Speicher-EKGs
1. Vorbereitung:
- Vor Beginn der Untersuchung werden Ihnen kleine Elektroden an der Brust befestigt, die mit einem tragbaren Aufnahmegerät verbunden sind. Diese Elektroden messen die elektrische Aktivität des Herzens.
- Sie erhalten ein kleines, tragbares Gerät, das Sie in der Regel um den Hals oder an einem Gürtel tragen. Das Gerät speichert die erfassten EKG-Daten während des gesamten Untersuchungszeitraums.
2. Der Test:
- Das Speicher-EKG zeichnet Ihre Herzaktivität kontinuierlich auf – in der Regel über 24 Stunden, aber in Einzelfällen auch über einen längeren Zeitraum von bis zu 72 Stunden. Sie können während der gesamten Messdauer Ihren gewohnten Alltag fortsetzen, sollten aber die Elektroden und das Gerät nicht entfernen oder beschädigen.
- Während des Tests sollten Sie ein Tagebuch führen und besondere Vorkommnisse, wie Beschwerden oder Symptome (z. B. Schwindel, Herzklopfen), notieren, damit der Arzt diese mit den aufgezeichneten Daten in Verbindung bringen kann. Sie erhalten dazu von uns einen Protokollvordruck.
3. Nach dem Test:
- Nach der festgelegten Aufzeichnungszeit bringen Sie das Gerät zurück. Die aufgezeichneten Daten werden vom Arzt ausgewertet, um etwaige Auffälligkeiten oder Herzrhythmusstörungen zu erkennen.
- Wir werden mit Ihnen die Ergebnisse besprechen und Ihnen erläutern, ob weitere Untersuchungen oder Behandlungen notwendig sind.
Messung über längere Zeiträume (über 72 Stunden)
In besonderen Fällen kann es notwendig sein, die Herzaktivität über einen Zeitraum von mehr als 24 Stunden zu überwachen. Ein Langzeit-EKG über 72 Stunden wird in der Regel dann empfohlen, wenn die Symptome unregelmäßig und nicht vorhersehbar sind oder der Arzt eine genauere Beobachtung benötigt, um eine Diagnose zu stellen. Dies ermöglicht eine detailliertere Analyse von seltenen oder intermittierenden Herzrhythmusstörungen.
Mögliche Risiken und Nebenwirkungen
Das Speicher-EKG ist in der Regel ein sicheres Verfahren mit minimalen Risiken. In seltenen Fällen kann es jedoch zu folgenden Nebenwirkungen kommen:
- Hautreizungen: Durch die Elektroden kann es zu leichten Hautreizungen oder Rötungen kommen.
- Unbequemlichkeit: Das Gerät selbst kann als unangenehm empfunden werden, insbesondere bei längerem Tragen.
- Fehlmessungen: Bei starken Bewegungen oder wenn die Elektroden nicht korrekt haften, kann es zu Störungen in der Aufzeichnung kommen. Daher sollten Sie darauf achten, das Gerät nicht zu beschädigen und es während der gesamten Messung richtig zu tragen.
Wichtige Hinweise vor dem Test
- Medikamenteneinnahme: Informieren Sie uns über alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen, da einige Medikamente das Herzrhythmusbild beeinflussen können.
- Tagebuch führen: Notieren Sie alle Symptome und Ereignisse während der Messung, um eine genauere Auswertung zu ermöglichen.
- Verhalten während des Tests: Vermeiden Sie es, das Gerät selbst zu entfernen oder die Elektroden zu manipulieren. Tragen Sie das Gerät wie vom Arzt empfohlen, und führen Sie Ihre alltäglichen Aktivitäten in gewohnter Weise aus.
Fazit
Das Speicher-EKG ist ein wichtiges und sicheres diagnostisches Verfahren, um die Herzaktivität über einen längeren Zeitraum zu überwachen. Durch die kontinuierliche Aufzeichnung von Herzrhythmen können selbst seltene oder schwer fassbare Störungen erkannt werden. Die Untersuchung bietet wertvolle Informationen für die Diagnose und Behandlung von Herzerkrankungen.
Laboruntersuchungen in unserer Praxis – schnell und zuverlässig
In unserer Praxis führen wir in Kooperation mit dem renommierten Labor28 alle gängigen und medizinisch notwendigen Laboruntersuchungen durch. Die Proben werden direkt bei uns entnommen und noch am selben Tag an das Labor übermittelt. In der Regel liegen die Ergebnisse bereits am nächsten Werktag vor, sodass wir Sie zügig über die Befunde informieren und zeitnah die Behandlung anpassen können.
Bei akuten Beschwerden oder Notfällen – zum Beispiel bei Verdacht auf einen Herzinfarkt oder eine dekompensierte Herzinsuffizienz – stehen uns zudem spezielle Schnelltests (POCT – Point-of-Care-Testing) zur Verfügung. Damit können wichtige Herzmarker wie Troponin I, CK-MB und BNP direkt in der Praxis bestimmt werden. Die Ergebnisse liegen innerhalb weniger Minuten vor und ermöglichen eine schnelle diagnostische Einschätzung und medizinische Entscheidung.
So sorgen wir dafür, dass Sie in jeder Situation bestmöglich versorgt sind – schnell, kompetent und sicher.
Disease Management Programm (DMP) Ihrer Krankenkasse bei Koronarer Herzkrankheit (KHK)
Was ist das Disease Management Programm (DMP)?
Das Disease Management Programm (DMP) für die Koronare Herzkrankheit (KHK) ist ein strukturiertes und langfristiges Betreuungsprogramm, das in Kooperation mit den Krankenkassen speziell dafür entwickelt wurde, Menschen mit dieser Erkrankung eine optimierte und kontinuierliche Versorgung zu bieten. Ziel des Programms ist es, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und das Risiko für schwerwiegende Komplikationen, wie einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall, zu verringern.
Warum ist das DMP KHK sinnvoll?
KHK ist eine chronische Erkrankung, bei der es zu einer Verengung der Herzkranzgefäße kommt. Dies kann die Blutzufuhr zum Herzmuskel beeinträchtigen und zu Beschwerden wie Brustschmerzen (Angina Pectoris) oder sogar zu einem Herzinfarkt führen. Eine frühzeitige und regelmäßige Behandlung ist entscheidend, um das Risiko für diese schweren Ereignisse zu senken.
Im Rahmen des DMP werden Sie regelmäßig auf Ihre Erkrankung überprüft, und es werden maßgeschneiderte Therapiepläne erstellt, um Ihre Risikofaktoren zu kontrollieren und zu minimieren. Dazu gehören Maßnahmen wie:
- Blutdruckkontrolle
- Cholesterinmanagement
- Blutzuckerregulation (bei Diabetes)
- Raucherentwöhnung
- Ernährungsberatung
- Ggf. Empfehlungen zum Konditionstraining und Bewegungstherapie
Das DMP sorgt dafür, dass diese Maßnahmen regelmäßig überwacht und angepasst werden, sodass Sie die bestmögliche Betreuung erhalten.
Welche Rolle spielt der Kardiologe im DMP KHK?
Ideal ist es, wenn das DMP von einem Kardiologen geleitet wird. Der Kardiologe ist auf die Diagnose und Behandlung von Herzkrankheiten spezialisiert und kann eine umfassende Betreuung bieten. Dabei werden nicht nur die aktuellen Symptome der KHK, sondern auch alle Risikofaktoren in regelmäßigen Abständen kontrolliert und gegebenenfalls angepasst. Eine quartalsweise Betreuung durch den Kardiologen stellt sicher, dass alle relevanten Diagnosen und Untersuchungen zeitnah durchgeführt werden, um Ihre Gesundheit optimal zu überwachen.
Ein Kardiologe wird:
- Ihre Krankengeschichte detailliert erheben und regelmäßig aktualisieren.
- Sie zu den notwendigen Vorsorgeuntersuchungen (z. B. EKG, Belastungs-EKG, Ultraschall des Herzens) einladen.
- Ihre Risikofaktoren, wie Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte oder Diabetes, regelmäßig überprüfen und gezielt behandeln.
- Sie über neue wissenschaftliche Erkenntnisse und therapeutische Möglichkeiten auf dem Laufenden halten.
- Sie gegebenenfalls an andere Fachärzte oder für spezielle Behandlungen überweisen.
Vorteile der Teilnahme am DMP KHK:
- Bessere Kontrolle der Krankheit: Regelmäßige ärztliche Untersuchungen und individuell abgestimmte Therapiepläne.
- Reduzierung von Komplikationen: Durch die frühzeitige Identifikation und Behandlung von Risikofaktoren.
- Langfristige Betreuung: Kontinuierliche Unterstützung zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität.
- Wissen und Aufklärung: Sie erhalten umfassende Informationen, um aktiv an Ihrer Gesundheit mitzuarbeiten.
Fazit:
Das DMP KHK bietet Ihnen eine strukturierte, evidenzbasierte Betreuung, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit koronaren Herzkrankheiten abgestimmt ist. Ein Kardiologe, der Ihr Disease Management Programm leitet, sorgt für eine optimale Betreuung, diagnostische Sicherheit und ein effektives Risikomanagement. Indem Ihre Risikofaktoren regelmäßig überprüft und kontrolliert werden, können Sie Ihr Krankheitsgeschehen besser im Griff behalten und Ihre Lebensqualität verbessern.
Falls Sie weitere Fragen zum DMP KHK haben sprechen Sie uns gerne an.
Saisonale Impfungen – Ihr Schutz für Herbst und Winter
In unserer Praxis bieten wir regelmäßig saisonale Impfungen an, um Sie zuverlässig vor schweren Atemwegserkrankungen und deren Komplikationen zu schützen. Dazu gehören insbesondere Impfungen gegen:
- Influenza (Grippe)
- COVID-19 (Corona)
- Pneumokokken (bakterielle Lungenentzündung)
Für wen sind diese Impfungen besonders wichtig?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt diese Impfungen insbesondere für:
- Personen ab 60 Jahren
- Menschen mit chronischen Erkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Lungenerkrankungen, Immunschwäche)
- Bewohner*innen von Pflegeeinrichtungen
- Medizinisches Personal und andere Berufsgruppen mit viel Personenkontakt
- Personen mit einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe
Warum ist das wichtig?
Gerade in der kalten Jahreszeit steigen die Fallzahlen von Atemwegserkrankungen. Für Risikogruppen können Grippe, COVID-19 oder Pneumokokkeninfektionen schwere Verläufe oder Krankenhausaufenthalte bedeuten. Die Impfungen senken das Risiko erheblich und schützen auch das persönliche Umfeld.
Die Impfungen werden direkt in unserer Praxis durchgeführt.
Bitte sprechen Sie uns an – wir prüfen Ihren Impfstatus und beraten Sie individuell.